Rallyesport

Rallye kann in jeder Umgebung stattfinden. Auf für den öffentlichen Verkehr abgesperrten Straßen bewältigen die Teilnehmer meist im Minutenabstand eine vorher festgelegte, von den Behörden genehmigte und von den Teilnehmern besichtigte Strecke in möglichst kurzer Zeit. Zwischen den Wertungsprüfungen werden Verbindungsetappen im normalen Straßenverkehr gefahren.

Gefahren wird mit "ganz normalen Autos" die zugelassen sind und der Verkehrszulassungsordnung entsprechen. Die verschiedenen Vorgaben der technischen Änderungen sind in den Bestimmungen des DMSB bzw. der FIA geregelt.

Während der Rallye muss das Auto mit einem Team, bestehend aus zwei Personen besetzt sein. Fahrer und Beifahrer wechseln sich in der Regel nicht ab, sondern konzentrieren sich auf das jeweilige Gebiet des Fahrens oder Beifahrens.

Vor der eigentlichen Rallye werden die verschiedenen Wertungsprüfungen (kurz WPs) vom Team besichtigt.
Dabei diktiert der Fahrer dem Beifahrer die Strecke. Hierzu werden bestimmte Kürzel verwendet um die Streckencharakteristik, Kurvenrichtungen und Kurvenradien möglichst genau und kurz wieder geben zu können.

Ohne "Gebetbuch" ist es in der Regel dem Fahrer nicht möglich die WP auf Höchstgeschwindigkeit zu durchfahren.

Eine Rallye kann schon ab ca. 200 km Gesamtlänge mit 30 WP-km veranstaltet werden. Nach Oben sind keine Grenzen gesetzt - siehe Paris-Dakar.